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05-01-07 09:16
Fernradwanderweg Nord-Ostsee-Kanal eröffnet

By KASCHU
Er ist fertig gestellt und offiziell eingeweiht: der neue Fernradwanderweg Nord-Ostsee-Kanal, der von der Elbe quer durch Schleswig-Holstein zur Kieler Förde führt.
Insgesamt 325 Kilometer am Kanal entlang und durch das landschaftlich schöne Hinterland der internationalen Seeschifffahrtsstraße umfasst die neue Route von Brunsbüttel nach Kiel. 325 Kilometer auf Augenhöhe mit Frachtern und Traumschiffen, von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit, über Fähren und Brücken quer durch die wunderschöne Kanalregion. 325 Kilometer auf den Spuren von Technik, Kulturhistorie und Natur wird der Radfahrer auch in die nähere Umgebung der täglich von rund 110 Schiffen befahrenen Wasserstraße geführt. Brücken, Schleusen, Fähren und Tunnel, Güter und Herrenhäuser, Wiesen- und Waldlandschaften, Flüsse und Seen am und um den Nord-Ostsee-Kanal herum, gerade diese attraktiven Abstecher in die Kanalregion machen den Reiz der Route aus. Natürlich führt der Fernradwanderweg auch direkt durch Offenbüttel. Überall sind Schilder aufgestellt, die eine Orientierung leicht machen.
Auf der Strecke informieren alle zehn bis zwölf Kilometer Tafeln über Sehens- und Erlebenswertes und die touristische Infrastruktur der jeweiligen Region. Der Radwanderführer des Bielefelder Verlages, der in Buchhandlungen und den Tourist-Informationen am Nord-Ostsee-Kanal erhältlich ist, liefert präzise Karten, Streckenübersichten, Stadtpläne sowie Hinweise auf das kulturelle und touristische Angebot. Hier findet der Radfahrer alles, was er für seine Radtour auf der neuen NOK-Route braucht.
Das Projekt "Fernradwanderweg Nord-Ostsee-Kanal" ist aus der Ländlichen Struktur- und Entwicklungsanalyse (LSE) Nord-Ostsee-Kanal von Brunsbüttel bis Kiel entstanden. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt von 47 Kanal-Anrainer-Kommunen (4 Städte und 43 Gemeinden). Der Kreis Dithmarschen übernahm stellvertretend für diese Kommunen die Projektträgerschaft. Die Umsetzung des LSE-Leitprojektes hat ein Investitionsvolumen von rund 340.000,- Euro, zu 70 Prozent gefördert durch Mittel aus dem Regionalprogramm 2000 und dem Programm "Zukunft auf dem Lande" (ZAL-Mittel).
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